Corzoneso in das Bleniotal
Das Bleniotal bekam den Übernamen Valle del Sole – Sonnental – weil durch die Nord-Südrichtung, sowie auch wegen der relativen Breite des Tales verschafft es jedem Dorf auch im tiefsten Winter einige Stunden Sonne. „Unbekanntes, malerisches Tessin“ trifft für das Blenio und seine Nebentäler zu. Recht unterschiedlich sind die beiden Talhänge. Der westliche lehnt sich stark zurück, ist landwirtschaftlich intensiv genutzt und trägt ausser den Alpen und Maiensässen einen Gürtel von erhöht gelegenen Dörfern.

Die östliche Seite ist steil, felsig und durch kräftig eingeschnittenen Nebentälern unterbrochen, wie das Val Malvaglia und das Val Pontirone. Am Lukmanier ist der Ursprung des Tales, mit dem Rheinwaldhorn mit 3402 m der höchste Berg des Kantons Tessin, verläuft der Talfluss „Brenno“ über 22 km bis nach Biasca mit einer Höhendifferenz von mehr als 3100 m. Interessant ist auch der Eingang des Haupttales hinter Biasca.
Der Bezirk Blenio mit dem Hauptdorf Lottigna zählt 17 eigenständige Gemeinde, darunter die kleinste der Schweiz, Largario, mit 17 Einwohnern.
Das Bleniotal hat 300 km Wanderwege, Sessellift, Schwebebahn, Tennis, Sportzentrum, Reiten, Fischen, Dezember bis Februar / März: Eisbahn, Skilifte, Langlauf.